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Maßnahmecluster „Wald in Not“ – Folgerungen aus der Borkenkäferkatastrophe für die Niedersächsischen Landesforsten

Erstellt von LV | |   News

Im Oktober 2018 hat der BDF das Maßnahmecluster „Wald in Not“ auf Basis der im September durchgeführten Online-Befragung unter den Beschäftigten in der Niedersächsischen Forstwirt-schaft erarbeitet. Zielrichtung war hierbei die Landesregierung, die Maßnahmevorschläge inso-weit besitzartenübergreifend und im Wesentlichen forstpolitischer Natur. Dieses Maßnah-mecluster haben wir am 25.Oktober mit Ministerin Otte-Kinast erörtert.

Darauf aufbauend hat der BDF – federführend der Ausschuss Landesforsten - Folgerungen für die Niedersächsischen Landesforsten formuliert.

 

Was ist gut gelaufen

·         Als im August das Ausmaß der Borkenkäferkatastrophe zu ahnen war, hat die NLF auch im Quervergleich zu anderen Bundesländern ein hohes Maß von Flexibilität und Handlungsfähigkeit gezeigt und wurde dabei auch nicht forstpolitisch (ML) gebremst sondern unterstützt.
Viele Maßnahmen insbesondere durch die Abordnung von Personal in die Krisengebiete waren natürlich von den Beschäftigten zu tragen, diese wurden jedoch unter Einbeziehung von Betriebsleitung und Stabsstellen breit angelegt.

·         Die Online-Umfrage hat ergeben, dass der Großteil der Kolleginnen und Kollegen, die Unterstützung bei der Krisenbewältigung angefordert hat, diese zumindest eingeschränkt oftmals aber in ausreichendem Umfang erhalten hat. Nur ein sehr kleiner Teil dieser Kollegen hat keine Unterstützung erhalten.

·         Die Online-Umfrage hat ergeben, dass die Koordination von Maßnahmen auf Forstamtsebene in überwiegendem Maß gut oder zumindest ok war – auf Revierebene fällt das Ergebnis noch besser aus. Etwa ein Viertel der Meinungen sieht eine schlechte oder gar sehr schlechte Koordination auf Forstamtsebene.

·         Toll: die Hilfsbereitschaft im Kollegenkreis wird von mehr als 93% als ok, gut oder gar sehr gut empfunden!

·         Die Einstellung aller Absolventen der Ausbildung zum Forstwirt war ein gutes Signal zur Entlastung der körperlich am meisten beanspruchten Beschäftigtengruppe.

·         Kommunikation kann immer noch besser werden – aber: die Einsicht in die Situation wurde beispielsweise durch die Sonderausgabe des „Waldi“ „Bedrohliche Dimensionen“ auch in der innerbetrieblichen Kommunikation aufgenommen!

·         Absehbare Lieferengpässe bei Forstschutzmitteln wurden früh erkannt und durch Sammelbestellungen bzw. Gesprächen mit Lieferanten im Vorgriff auf 2019 sehr frühzeitig thematisiert.

·         Mit Blick auf 2019 wurde ein Fortbildungsprogramm initiiert, um Diagnose- und Handlungsmöglichkeiten besser zu vermitteln und einen einheitlich hohen Wissensstand zu erreichen

·         Die Krise wirft viele grundsätzliche Fragen auf, eine Diskussion der kürzlich beschlossenen Strategie NLF 2025 wurde jedoch nicht unmittelbar angestoßen sondern auf Ende 2019 vertagt.

 

Was hätte besser laufen können

·         Der BDF hat im August einen Krisengipfel zur Borkenkäferkatastrophe bei der Landwirtschaftsministerin eingefordert. Die Einsicht in das Ausmaß der Katastrophe ist in der Betriebsleitung jedoch erst im September sprachfähig geworden.

·         Bei der Kommunikation der Katastrophe wurde immer wieder – zu Recht – die hohe Motivation und das enorme Engagement der Forstbeschäftigten hervorgehoben. Daneben gibt es aber auch ein hohes Maß an schlichter Überlastung und auch Resignation, Frustration und Erschöpfung der Forstleute. Ein ehrlicher und ernstnehmender Umgang mit den Beschäftigten mit Blick auf richtige Schlussfolgerungen muss dieses Erscheinungsbild wahrnehmen und thematisieren.

·         Trotz der massiven Belastungen des Personals erfolgte nur eine zögerliche Einbindung des GPR. Eine Einbindung der Forstgewerkschaften BDF und IG BAU erfolgt nicht.

·         Die von den NLF bis heute genannten Zahlen zum Ausmaß der investiven Waldverjüngung nach Verlust von vielen Nadelholzbeständen sind für die meisten Forstleute nicht nachvollziehbar. Eine ehrliche und nachvollziehbare Ermittlung dieses Volumens ist unverzichtbar. Nur so ist eine ernsthaft nachhaltige Forstwirtschaft möglich und nur so sind die Folgerungen für das Arbeitsvolumen im forstlichen Außendienst realitätsnah möglich.

·         Während auch für 2019 das gesamte Forstpersonal für notwendige Unterstützungsleistungen in den Krisengebieten in den Blick genommen wird, fehlt es einer strukturierten Einbeziehung von Forstunternehmern im Flachland: hier ist es zugunsten einer breit getragenen Krisenbewältigung notwendig, diesen attraktive Angebote für einen befristeten Arbeitseinsatz dort zu unterbreiten und auch an deren Solidarität zu appellieren.

·         Regelungen zum Umgang mit Mehrarbeit in den Forstämtern waren uneinheitlich und teils unbefriedigend. Ein gutes Drittel der Beschäftigten gibt an, dass Überstunden nicht erfasst werden und absehbar auch nicht ausgeglichen werden können. Eine erhebliche Anzahl der Beschäftigten hat zudem angegeben, dass sie ihren Erholungsurlaub nur eingeschränkt in Anspruch nehmen konnten.

 

Was tut nun aus unserer Sicht für die Landesforsten not? Hierzu schlagen wir ein Maßnahmencluster vor:

Vertrauensarbeitszeit:
Die Vertrauensarbeitszeit ist im forstlichen Außendienst eine gute Lösung sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. In Krisenzeiten wird dieses Prinzip jedoch überstrapaziert. Für einen langfristig angelegten Zeitausgleich gibt es keine einheitlichen Regelungen. Ebenso fehlen Anwendungshilfen für eine etwaige finanzielle Abgeltung.
Notwendig ist aus unserer Sicht eine Regelung für eine temporäre Arbeitszeiterfassung zur Dokumentation von Mehrarbeit in Krisenzeiten und darauf aufbauend geregelte Möglichkeiten für Zeitausgleich bzw. Auszahlung von Überstunden.

Dienst zu ungünstigen Zeiten

Schon vor Jahren wurde uns zugesagt, dass die tariflichen Regelungen zur Honorierung von Dienst zu ungünstigen Zeiten (z.B. Zuschläge Arbeit an Wochenenden) für die Landesforsten pragmatisch umgesetzt werden. Dies ist bislang nicht erfolgt und sollte in diesem Kontext nun endlich passieren.

Personelle Unterstützung

Alle Möglichkeiten zur ggf. auch befristeten Einstellung von Forstpersonal müssen in diesem Jahr ausgenutzt werden.

Flexiblere Regelungen zu Abordnungen
Die Bereitschaft von Kolleginnen und Kollegen aus dem Flachland im Abordnungswege in den Krisengebieten auszuhelfen war hoch und das betriebliche Interesse an möglichst langfristigen Regelungen ist grundsätzlich nachvollziehbar. Andererseits stellen langfristige Abordnungen eine erhebliche soziale und – vor allem für Forstwirte - körperliche Belastung dar. Hier sollte auch unter Inkaufnahme betrieblicher Nachteile (geringere Effektivität der Unterstützung) die Flexibilität der Regelungen und damit deren Attraktivität für die Beschäftigten deutlich erhöht werden. Kurzfristige Abordnungszeiträume oder auch tageweise kollegiale Unterstützung z. B. im Wege von Revierpartnerschaften sollten ermöglicht werden. Generell sollten Abordnungen so gefasst werden, dass die Betroffenen in vollem Umfang Trennungsgeld in Anspruch nehmen können.
Bereitgestellte Unterkünfte sollten einen guten Standard haben. Fahrtzeiten müssen auf die Arbeitszeit angerechnet werden.
Unterstützungsmaßnahmen werden auch in weiterer Zukunft notwendig sein, damit die mittelbaren und unmittelbaren Folgen der Krise bewältigt werden können (Arbeitsrückstände auch in anderen Bereichen).

Arbeitsbelastung der Forstwirte in der Holzernte
Mit der Borkenkäferbekämpfung geht eine Konzentration der Arbeit der Forstwirte auf die Holzernte einher. Dieses hat langfristig erhebliche Folgen für deren Gesundheit. Es sollte eine Obergrenze des Arbeitszeitanteiles Holzernte über einen längerfristigen Zeitraum (z.B. 3-Monate) eingeführt werden. In Krisenzeiten mit einem derartig einseitigen Arbeitsschwerpunkt sollte zudem die Zeit der Teilnahme an Fit im Forst komplett als Arbeitszeit angerechnet werden.

Moratorium Organisationsentwicklung
Es ist schlicht weder möglich noch sinnvoll, einen auch für Krisenzeiten vollumfänglich ausreichenden eigenen Personalstamm vorzuhalten. Die BDF-Umfrage hat ergeben, dass die überwältigende Mehrheit der Forstkollegen in der zu knappen Personalausstattung im Außendienst bereits jetzt einen erheblichen Anteil an der Eskalation der Borkenkäferkalamität sieht. Dies deckt sich auch mit den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragungen der Landesforsten, die hier eine erhebliche Überlastung angezeigt haben.
Unabhängig von der Borkenkäferkatastrophe ist die Arbeitsbelastung im forstlichen Außendienst zu hoch ist und damit auch ein begünstigender Faktor für eine solche negative Entwicklung ist. Die aktuelle Krise wird mit Blick auf die Organisationsziele der NLF von „zu vielen Revierleitern und Flexiblen Revierleitern“ bewältig“. Der angestrebte Personalabbau konnte (glücklicherweise!) noch nicht zur Gänze umgesetzt werden.
Die Krise muss auch eine kritische Überprüfung der Organisationsziele auslösen. Die Zahl der angestrebten Reviere und Flexiblen Revierleiter und des Stammes eigener Forstwirte und Forstwirtschaftsmeister muss mindestens erhalten bleiben und in einigen Regionen wieder angehoben werden. Nach außen nachvollziehbar sollten die NLF vor einer grundsätzlichen Überprüfung schon jetzt einen Sofort-Stopp weiterer Organisationsmaßnahmen beschließen.

Abschätzung des Investitionsvolumens Waldverjüngung
Bei der Darstellung des Schadensumfanges wurden bislang Zahlen der durch die Borkenkäferkatastrophe ausgelösten investiven Waldverjüngung genannt (XXX ha), die wohl von den wenigsten Forstleuten nachvollzogen werden können. Aus der Online-Umfrage hat der BDF einen landesweiten Schadumfang von 10.000 ha Verjüngungsfläche für alle Besitzarten abgeleitet. Mit Blick auf die Nachhaltigkeit als Grundprinzip allen forstlichen Handelns und das Arbeitsvolumen ist eine nachvollziehbare Herleitung des Flächenumfanges unverzichtbar.

Paradigmenwechsel Betriebsziel
Die Landesforsten haben eine fulminante und in vielfältiger auch wirtschaftlicher Hinsicht positive Entwicklung seit ihrer Gründung genommen. Schon die Strategie NLF 2025 lässt erkennen, dass diese positive wirtschaftliche Entwicklung aus verschiedenen Gründen Grenzen und Risiken hat. Zwangsweise genutzte Vorräte stehen jedoch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nicht mehr als Einnahmepotential zur Verfügung. Gleichzeitig steigt der Aufwand im Bereich Bestandesverjüngung.

Es bedarf der Einsicht, dass die Erzielung der erhofften Erträge und die Abführung dieser an den Landeshaushalt für die nächsten Jahre in den Hintergrund treten. Vordringliches Ziel muss es sein, die langfristige naturale Basis des Landeswaldes zu erhalten und die investiven Mittel für eine angepasste und stabile Waldverjüngung bereitzustellen.

Leitfaden Krisenbewältigung

Der Leitfaden Sturm sollte umfassend auf Basis der gemachten Erfahrungen zu einem Leitfaden Krisenbewältigung überarbeitet werden.

 

Fazit:

Die Landesforsten stehen vor der größten Herausforderung seit ihrer Gründung - finanziell aber auch kulturell. Letzteres mit Blick auf unser Selbstverständnis als Wirtschaftsbetrieb und die interne Zusammenarbeit.

Wir wünschen uns, dass die Landesforsten hierbei deutlich offener und offensiver die Zusammenarbeit mit dem GPR wie auch mit BDF und IG BAU suchen. Ganz konkret schlagen wir vor, dass die oben genannten Maßnahmen in einer „Dienstvereinbarung Krisenbewältigung“ mit dem GPR diskutiert, abgestimmt und gebündelt vereinbart werden. Dies wäre ein äußerlich sichtbarer Schritt zur Dokumentation, dass die Krisenbewältigung nicht in erster Linie eine Leistung der Leitung der Landesforsten sondern aller Beschäftigten der Landesforsten sein wird. In diesem Sinne stellen wir uns der absehbaren Herausforderung des noch jungen Jahres 2019.

 

 

 

Bund Deutscher Forstleute

Landesverband Niedersachsen -

 

                       

Unbewertete Sammlung der Einzelvorschläge aus der Online-Umfrage:

·         Mehr Kollegen einstellen!!!

·         Umfangreiche Informationen, Verstärkte Lobbyarbeit für den Wald

·         Es gibt bisher keine Möglichkeit grosse Mengen Holz waldbesitzübergreifend langfristig energetisch sparsam zu konservieren (bsp. Wasserbecken für 100-200.000 Fm) Niemand arbeitet an solch einem Projekt?!

·         Das Forstschadenausgleichsgesetz hätte frühzeitig in Kraft gesetzt werden müssen um den Markt zu entlasten. Der weitere Frischholzeinschlag in Teilen Deutschlands hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Vermarktung und der Abfluss des durch den Sturm angefallenen Holzes so schleppend verläuft. Dies ist mit einer der Gründe für die Käferkalamität (Liegendkonservierung aufgrund der Vermarktungsengpässe!!!)

·         Ein klar strukturierter Plan für die nächste Kalamität, nicht einen Pseudoplan wo die wichtigsten Punkte nicht richtig geregelt sind: -Koordination Technik, Personal BL Ebene in Kooperation mit den FoÄ -Nasslagerplätze genehmigt und nutzbar in allen SüdfoÄ, ggf Ankauf oder Anpachtung von landwirtschaftlichen Flächen -Klare und faire Regelung mit Bonuszahlungen bei Abordnung von Mitarbeitern und das 6 Wochen nach Sturm beginnend -zwingend eine Unterstützungskraft in der FoAl ab Beginn, ob gewünscht oder nicht

·         Einsteigen in Holzverkaufsverträge des Landes für Forstgenossenschaften

·         Abbau von Bürokratie bei der forstlichen Förderung, Erweiterung des Baumartenspektrums bei der Bestandbegründung und direkte Zuschüsse pro Festmeter aufgearbeitetes Kalamitätsholz wie nach Kyrill.

·         mehr Teamwork. weniger Egoismus

·         Zugang zu einer überregionalen und aktuellen Datenbank von forstlichen Unternehmer (s. LWF). Nutzung technischer Möglichkeiten zur Erfassung der Schadensgebiete auf Revierebene (z.B. Drohneneinsatz).

·         Die derzeitige Krise sollte weitergehende Überlegungen auslösen: Ist die Form des Waldbaus und der Baumartenwahl und der auf wenige Baumarten beschränkte Waldumbau (wenn überhaupt) angesichts des Klimawandels zukunftsfähig? Ist das Modell Forstwirtschaft angesichts stagnierender Rohstoffpreise mit rein betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweisen noch realistisch. Warum treten die Gemeinwohlfunktionen auch im öffentlichen Wald so sehr in den Hintergrund? Ist die Extensivierung der Waldbetreuung und der Übergang zu Kostendeckung der zukunftsweisende Ansatz, der die Mobilisierung des Kleinprivatwaldes künftig eher verschlechtert. Von der Politik sollte man ein Sofortprogramm Holzhausbau fordern um die Wohnungsnot mit Holzbauweisen aus dem derzeit überschüssigen Nadelholz zu bekämpfen.

·         kleinere Reviere

·         Unterstützung beim Holzverkauf (Erg: der Forstgenossenschaften) durch die NLF

·         Diese Krise ist auch durch höchste Betreuungsintensität nicht zu verhindern. Das Wasser fehlt und viele Bäume vertrocknen. Dieses und Hitze und viel Brutmaterial begünstigen den Käfer so sehr. Dazu kommt noch der fehlende Absatz auf dem Holzmarkt. Kleinere und finanzschwache Betrieben können sich nicht leisten Holz aufzuarbeiten, ohne es zu verkaufen.

·         Kein Abbau von Personal und Revieren, es kommen höhere Anforderungen auf uns zu. Die Bewältigung dieser Schäden mit ihren Auswirkungen wird noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Geeignetes Stammpersonal ist dabei sehr wichtig.

·         Weitere Unterstützung durch geringbeschäftigte Studenten (Uni/FH)

·         Sofortiger, unverzüglicher Einsatz von Harvestern nach Sturmschäden.

·         Die Förderung der Forstgenossenschaften und Realgemeinden muss (endlich) vereinfacht und nicht immer komplizierter werden.

·         Förderung des klimaangepassten Waldumbaus

·         Anlage von Unternehmerlisten in Zusammenarbeit mit der AFL Nds. zur schnelleren Verfügbarkeit der Holzerntetechnik !

·         Einschlagsbeschränkung bei Fichte in ungeschädigten Beständen.

·         Holzvermarktung ist schlecht aufgestellt und muss zusammengefasst werden.

·         Klare Aussagen auch der zuständigen Stabsstellen sind notwendig (z.B. NFVA)

·         Nutzungen von gegebenen Möglichkeiten wie Nasslagern, auch wenn UNB dies nicht gerne sehen (lieber Gift auf die Polter als „durch Holz verunreinigtes Wasser“ im Boden...)

·         - kleinere Reviere für eine intensive Betreuung und Überwachung - mehr eigene FoWi´s mit entsprechender Ortskenntnis zur Unterstützung bei der Arbeit in großen Revieren und für alle anfallenden Arbeiten im Revier auch außerhalb einer Kalamitätssituation

·         Wir brauchen Krisenreaktionskräfte auf Dauer.

·         noch mehr Einstellung von flexiblen Revierleitern, projekt- oder flächenbezogene Unterstützung Spezialisierung von geeigneten Forstwirten zur Käferbaumsuche, Funktionalisieren der Bewegungsjagden

·         Mehr Forstwirte und eigene Maschinen.

·         Mehr staatliche Maschinenstützpunkte

·         Mehr Personal. Bessere Koordinierung und Führung durch übergeordnete Stellen, wie Betriebsleitung (Die Südforstämter der NLF fühlen sich vollkommen alleine gelassen). Ausgleich von Mehrarbeit muss auch tageweise möglich sein (wenn es die Situation zulässt) und nicht nur stundenweise, da ansonsten Unmengen von Mehrarbeitsstunden aufgebaut werden, die auch in Normalzeiten nicht mehr abgebaut werden können. Unsere Forstwirte haben die maximale Belastungsgrenze schon längst überschritten, auch hier wird dennoch nichts dagegen getan.