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Licht und Schatten im Forstbereich der LWK Niedersachsen

Erstellt von LV | |   LWK

Verbeamtung läuft gut an, Beförderung nach A11 nach wie vor unbefriedigend

Mehr als 35 Forstoberinspektoren der LWK Niedersachsen warten nach wie vor auf eine Beförderung zum Forstamtmann. Zwar hat es in 2016 und in 2017 insgesamt 9 Beförderungen nach A11 gegeben, dies reicht jedoch einfach nicht. Über 22 der wartenden Kolleginnen und Kollegen sind bereits über 50 Jahre alt, und von diesen wiederum 12 über 55 Jahre. Und dass diese Kolleginnen und Kollegen nicht befördert werden, liegt nicht an mangelnder Leistung oder Befähigung, gute bis zum Teil sehr gute Beurteilungen sind ein Beleg dafür, nein es liegt an den zu wenig bereitgestellten A11-Planstellen. Aber es geht auch nicht nur um die älteren Kolleginnen und Kollegen, auch die jüngeren brauchen eine Perspektive, auch die erbringen Topleistungen und sind hoch motiviert, doch dieses muss sich auch monetär auswirken. Einige, vor allem der älteren Kollegen und Kolleginnen haben bereits resigniert, sie glauben nicht mehr daran, dass ihr Arbeitgeber ihre Leistungen würdigt. Der Hinweis der Kammerleitung auf den Stellenplan und auf Obergrenzen für Beförderungsämter hilft hier wenig, hier gilt es Mut zu zeigen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

Der BDF wird die beschriebene Situation so nicht akzeptieren und Anfang dieses Jahres einen weiteren Vorstoß Richtung Kammerleitung unternehmen.

Die vom Kammervorstand beschlossene Verbeamtung der zunächst für 2 Jahre befristet eingestellten forstlichen Angestellten im Rahmen der Initiative „Karriere im Forst“ kommt hingegen gut voran. Soweit uns bekannt, sind die „Altfälle“ abgearbeitet, sukzessive sollen die noch in der Befristung befindlichen Kollegen folgen. Der BDF wird auch hier die Entwicklung im Auge behalten und gegebenenfalls reagieren. Gleichwohl wird die Verbeamtung von Forstleuten bei der Kammer vom BDF als geeignetes Instrument angesehen, um auch im Vergleich zu anderen Forstverwaltungen, gut ausgebildetes und qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu binden, daher gilt es hier Dank zu sagen in Richtung Kammervorstand.